| AAS |
Alternate Air Source |
| ABC |
Maske, Flossen und Bleigurt |
| ABLJ |
Adjustable Buoyancy Life Jacket, horse-collar style, forerunner of the BC |
| Abstiegsleine |
Eine von einer Boje steil nach unten führende Leine, die am Grund festgelegt ist und zur Orientierung dient. |
| Abtauchgeschwindigkeit |
Die Abtauchgeschwindigkeit wird mit max. 30 Metern/min. angenommen. Sie sollte jedoch nur so schnell sein, wie es der Druckausgleich zuläßt.
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| Abtauchzeit |
Die Abtauchzeit ist die Uhrzeit, bei welcher mit dem Abtauchen begonnen wird.
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| AGE |
Arterial Gas Embolism, bubble causing obstruction to a blood vessel |
| AMV |
Atem Minuten Volumen, gemessen in Liter/Minute |
| AOW |
Advanced Open Water (PADI qualification) |
| AP |
Absolute Pressure - absoluter Druck |
| Apnoetauchen |
Das Tauchen ohne Hilfsmittel. |
| ASD |
Atrial Septal Defect, 'Hole in Heart' |
| Auftauchgeschwindigkeit |
Die Auftauchgeschwindigkeit beträgt im mittel etwa 10 Meter/min. Bis zu einer Tiefe von 20 Metern kann auch schneller aufgetaucht werden, etwa 20 Meter/min. Ab einer Tiefe von 6 Metern sollte die Aufstiegsgeschwindigkeit in etwa 6 Meter/min. betragen.
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| Auftauchgeschwindigkeit |
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| Auftauchzeit |
Die Auftauchzeit ist die Uhrzeit, bei welcher Sie den Tauchgang beendet haben.
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| Austauchzeit |
Die Austauchzeit ist die Zeit die für den gesamten Aufstieg, einschließlich aller Dekompressionspausen, benötigt wird.
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| AV |
Artificial Ventilation (cf: EAR) |
| BC |
Buoyancy Compensator |
| Bleigürtel |
Tauchanzug, Tarierweste und Flasche bewirken einen positiven Auftrieb. Um das auszugleichen, muß der Taucher einen Bleigürtel tragen. Dieser muß einen Schnellverschluß haben, damit er im Notfall sofort abgeworfen werden kann.
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| BT |
Bottom Time - definition is agency dependant |
| CCR |
Rebreather, vollgeschlossenes Kreislauftauchgerät. |
| CESA |
Controlled Emergency Swimming Ascent |
| CMAS |
Conféderation Mondiale des Activitiés Subaquatiques, International federation of scuba organisations from a number of countries |
| CPR |
Cardio-Pulmonary Rescusitation |
| CPR |
Cardio-pulmonal resuscitation (engl.: Herz-Lungen-Wiederbelebung) |
| DCI |
Decompression Illness, including DCS and AGE
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| DCS |
Decompression Sickness / bends
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| Deko-Tabelle |
Ermöglichen sichere Tiefen, Zeiten und Aufstiegsgeschwindigkeiten für jeden Tauchgang zu berechnen. |
| Dekompressionspause |
Dekompressionspausen bezeichnen Pausen die beim Aus- bzw. Auftauchen in bestimmten Tiefen eingehalten werden müßen. Überschreitet ein Taucher die für die aktuelle Tiefe vorgeschriebene Nullzeit, so muß beim Auftauchen eine Pause eingelegt werden. In dieser Zeit gibt man dem Körper die Gelegenheit, die in den Geweben angefallene Sättigung mit Stickstoff durch Abatmen abzubauen. Je nach Tiefe und Dauer des Tauchganges können Pausen auf drei, sechs und neun Metern vorgeschrieben sein. Sollte auf Grund starken Wellenganges eine Pause auf drei Metern nicht eingehalten werden können, so kann der Stop auf fünf Meter erfolgen. Hierbei ist zu beachten, daß sich die Dekompressionszeit auf Grund des höheren Druckes verlängert.
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| Druckausgleich |
Technik, beim Abtauchen den auf das Trommelfell wirkenden Druck zu kompensieren. Bei jedem Tauchgang absolut erforderlich. Wird herbeigeführt, indem man versucht, unter sanftem Druck durch die zugehaltene Nase auszuatmen. |
| Druckluft |
Luft aus der Atmosphäre, die in einem Kompressor hoch verdichtet und in Preßluftflaschen gefüllt wird. |
| Erste Stufe |
Hochdruckstufe. Der Teil des Lungenautomaten, der an das Ventil der Preßluftflasche angeschlossen wird. Die erste Stufe reduziert den Druck der aus der Flasche strömenden Druck, die dann über den Mitteldruckschlauch zur zweiten Stufe geleitet wird. |
| Eustachische Röhre |
Als Eustachische Röhre (Tubenkanäle) werden die röhrenartigen Verbindungen zwischen Mittelohr und Nase-Rachen-Raum bezeichnet.
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| Flossen |
Beim Gerättauchen oder Schnorcheln erfolgt die Vorwärtsbewegung hauptsächlich durch das Bewegen der Beine. Flossen bieten eine große Oberfläche, dank derer die Beine den Körper relativ leicht vorantreiben können. |
| Freier Aufstieg |
Eine Methode des Notaufstiegs, bei welcher der Taucher auf dem ganzen Weg nach oben langsam ausatmet. |
| Grundzeit |
Die Grundzeit definiert die Zeitspanne, die von Beginn des Abtauchvorganges an bis zum Moment, an dem mit dem Auftauchen begonnen wird, verstreicht.
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| Hämoglobin |
Hämoglobin besteht aus einer farbgebenden Gruppe, dem Häm, und einem Eiweisanteil, dem Globin. Hämoglobin verleit dem Blut die rote Farbe. Die Funktion der Hämoglobins ist der Sauerstofftransport von den Atemorganen zu den sauerstoffverbrauchenden Geweben. Dabei wird Sauerstoff vorübergehend gebunden. Das menschliche Blut enthält ca. 16% Hämaglobin.
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| Heliair |
Spricht man von Trimix, so meint man ein freies Verhältnis der Anteile von Helium, Sauerstoff und Stickstoff zueinander. Ein Sonderfall ist das sogenannte Heliair, bei dem der Atemluft ein Anteil Helium beigemischt wird.
Vorteil ist die wesentlich vereinfachte und damit kostengünstige Herstellung.
Nachteil: Der Sauerstoffpartialdruck des fertigen Gemischs sinkt dadurch und es ist u. U. nicht mehr ab der Wasseroberfläche zum Abtauchen benutzbar (wenn P O2 < 0,16).
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| Hyperventilation |
Eine bewußte oder unbewußte Mehratmung über das physiologisch notwendige Maß hinau. |
| Internationaler – Anschluß |
Bügelanschluß, welcher den Lungenautomaten mit dem Flaschenventil verbindet. |
| Logbuch |
Dokument, in dem Einzelheiten aller Tauchgänge verzeichnet sind, die man gemacht hat und das als Qualifikationsnachweis dient. |
| Lungenautomat |
Atemluftregler, der die aus dem Flaschenventil strömende Druckluft automatisch dem Druck des umgebenden Wassers anpaßt und nach Bedarf die erforderliche Luftmenge liefert.
Er besteht aus der Ersten Stufe die am Flaschenventil befestigt wird, und dem Verbindungsschlauch mit der Zweiten Stufe, an der sich das Mundstück befindet. |
| Markierungsboje |
Boje mit Taucherflagge, die von Tauchern bei Strömungstauchgängen an einer Leine mitgeführt wird und ihre Position markiert. |
| Nitrox |
Nitrox (zusammengesetzt aus Nitrogenium (N2) und Oxygenium (O2)) ist die Bezeichnung für ein Atemgasgemisch beim Tauchen.
Eigentlich bezeichnet dieser Name nur eine Mischung von Stickstoff und Sauerstoff, wie es auch normale Luft ist (78,07 % Stickstoff, 20,96 % Sauerstoff, 0,93 % Argon, 0,04 % Kohlendioxid). Im Sporttauchbereich versteht man aber unter diesem Begriff Atemgasgemische mit einem Sauerstoffanteil über 21 %. In der Regel liegt der Sauerstoffanteil zwischen 32 % und 40 %. Man spricht im Zusammenhang daher auch teilweise von Enriched Air (mit Sauerstoff angereicherte Luft) oder Enriched Air Nitrox (EAN / EANx).
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| Nullzeit |
Die Nullzeit bezeichnet die Zeit, die ein Taucher in einer bestimmten Tiefe verweilen kann, ohne eine Dekompressionspause einlegen zu müssen. Die Dekompressionszeit richtet sich nach der Tauchtiefe, der Höhenlage des betauchten Gewässers, der körperlichen Anstrengung beim Tauchen und eventuell vorangegangenen Tauchgängen. |
| Oberflächenpause |
Die Oberfächenpause bezeichnete die Zeit zwischen zwei Tauchgängen innerhalb von 24 Stunden. Je länger eine Oberflächenpause ausgedehnt wird, destomehr Zeit hat der Körper den in den Geweben gesättigten Stickstoff abzubauen. Da bei Wiederholungstauchgängen auf Grund der Stickstoffsättigung ein Zeitzuschlag einberechnet werden muß, fällt dieser bei längeren Oberflächenpausen kleiner aus.
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| Oktopus |
Für jeden Taucher empfolener Reserve-Lungenautomat mit extra langem Druckschlauch. Sollte einem Tauch- partner mal die Luft ausgehen, so kann dieser aus dem Oktopus seines Partners atmen und den Tauchgang sicher beenden.
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| Partialdruck |
Teildruck. Der Gesamtdruck eines Gasgemisches setzt sich aus den einzelnen Teildrücken der Bestandteile des Gemisches zusammen. Betrachtet man die Luft so besteht diese aus 78 % Stickstoff (N2), 21 % Sauerstoff (O2) und 1 % Kohlendioxid (CO2) und Edelgase. Daraus ergibt sich daß bei bei 1.0 Bar Umgebungsdruck der Luft ein Partialdruck von Stickstoff von 0,78 Bar und von Sauerstoff von 0,21 Bar vorliegt. |
| Preßlufttauchgerät (PTG): |
Das aus Preßluftflasche nebst Amaturen und dem Lungenautomaten bestehende Unterwasser-Atemgerät, welches den Druck der Atemluft automatisch dem jeweiligen Wasserdruck anpaßt. |
| Schnellablaßventil |
Ventil, mit der die Tarierweste schlagartig entleert werden kann. |
| Sicherheits-Stop |
PADI empfielt nach jedem Tauchgang einen Sicherheits-Stop von 3 Minuten in einer Tiefe von 5 Metern. Dieser Stop bietet dir eine zusätzliche Sicherheit und die Möglichkeit, den überflüssigen Stickstoff im Körper abzuatmen |
| Sicherheitsstop |
Auch wenn sie keinen dekopflichtigen Tauchgang absolvieren, sollten Sie generell einen Sicherheitsstop von drei Minuten auf drei Metern einhalten. Sollte es das Gewässer zulassen so tauchen Sie am besten bereits bevor die Ausstiegsstelle erreichen auf drei Meter auf.
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| Synapse |
Kontaktstelle zwischen zwei Nervenzellen. Ein am Nervenende eintreffender Impuls kann die Zellwand in der Regel nicht passieren. Zur Überbrückung der Synapse wird ein chemischer Prozeß verwendet. |
| Tarierweste |
Auftriebshilfe, die mit Hilfe des Inflators (Schlauch, der PTG und Tarierweste verbindet) aufgeblasen und entleert werden kann. |
| Tauchmaske |
Sie soll dem Taucher ermöglichen, unter Wasser klar zu sehen. Das geschieht durch einen Luftraum vor den Augen und einer Art „Fenster„. Der Luftraum in der Maske unterliegt den Auswirkungen des Drucks und muß deshalb unter Wasser ausgeglichen werden. Das erfolgt immer beim Abstieg und wird dadurch erreicht, daß der Taucher Luft durch die Nase in den Raum zwischen Gesicht und Maske ausatmet.
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| Tauchzeit |
Die Tauchzeit ist die gesamte Zeit, die sie bei einem Tauchgang unter Wasser verbrachten. |
| Tiefenrausch |
Beim Tauchen ist der Körper erhöhtem Druck ausgesetzt und dabei löst sich neben Sauerstoff auch mehr Stickstoff im Blut. Dieser Stickstoffanteil kann in grösseren Tiefen (ab ca. 28m) einen Rauschzustand auslösen, der zu unsinnigen Handlungen führen kann. |
| Trimix |
Trimix ist ein spezielles Atemgasgemisch aus Sauerstoff, Stickstoff und Helium, das beim technischen Tauchen zum Erreichen großer Tiefen genutzt wird. Denn durch die Zugabe von Helium im Atemgas wird der O2- und N2-Gehalt auf akzeptable Werte angepasst. Die negativen Effekte von Sauerstoff und Stickstoff (Stickstoffnarkose, Sauerstoffvergiftung des ZNS und Dekompressionskrankheiten) werden dadurch minimiert.
Durch die Zugabe von Helium wird eine Sauerstoff-/Stickstoffnarkose weitestgehend unterdrückt, um hiermit Tauchtiefen unterhalb der üblichen Sporttauchergrenze von 40 Metern aufsuchen zu können.
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| Valsalva-Manöver |
Beim Valsalva-Manöver werden Mund und Nase geschlossen. Anschließend wird versucht über die verschlossene Nase auszuatmen. Der hierbei erzeugte Überdruck in Nasen-Rachen-Raum führt bei gesundem Körper zu einer Öffnung der Tuben (Eustachische Röhre), wodurch Luft ins Mittelohr gepresst wird. |
| Wiederholungstauchgang |
Ein Wiederholungstauchgang ist ein Tauchgang, der nach der Tabelle einen Zeitzuschlag zur Grundzeit erfordert. Die in den Tabellen angegebenen Zeiten für eine Oberflächenpause bedeuten jedoch nicht, daß nach Einhaltung dieser Zeit das Gewebe vollständig von Stickstoff entsättigt ist. Eine vollständige Entsättigung ist bei Sporttauchern erst nach einer Zeitdauer von etwa 40 Stunden erreicht. |
| Zeitzuschlag |
Zeit, die bei der Planung eines Wiederholungstauchganges zu der Grundzeit hinzugerechnet werden muß. Dies bedeutet, daß nach bereits erfolgtem Tauchgang und nach einer kurzen Oberflächenpause das Körpergewebe die gesamte Stickstoffsättigung nicht abbauen konnte. Bei Antritt eines Wiederholungstauchganges ist der Körper in einem Zustand, wie wenn man sich bereits eine gewisse Zeit (Zeitzuschlag) unter Wasser befunden hätte. Für die Berechnung der Grundzeit bzw. des Dekompressionspausen muß diese Zeitperiode einbezogen werden. Für die Berechnung des Luftverbrauches spielt der Zeitzuschlag keine Rolle. |
| Zweite Stufe |
Der Teil des Lungenautomaten, an dem sich das Mundstück, die Luftdusche und das Ausatemventil befinden. |